06.05.2021

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Jubiläum der Woche

Gründung der Porzellan-Manufaktur vor 310 Jahren

Katrin
Von Katrin
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Am 23. Januar 1710 verfügte August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen die Gründung der Porzellan-Manufaktur Meissen. Es handelte sich um die erste europäische Porzellan-Manufaktur. Seitdem steht MEISSEN für außergewöhnliche Handwerkskunst.

Im 17. Jahrhundert ist ganz Europa entzückt von chinesischem Porzellan, von seinen einzigartigen Formen und Dekoren. Im europäischen Adel entstand dafür eine regelrechte Sammelwut. Ganz vorne an August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen.

Das Porzellan war nicht nur den Sachsen, sondern auch vielen anderen Völkern, welche Porzellan zu sehr hohen Preisen aus China importierten, bekannt. Um den kostspieligen Import zu reduzieren oder nach Möglichkeit sogar einzustellen, begann man im 18. Jahrhundert mit der Erforschung der Porzellanheerstellung in Sachsen.

Ach was

1,1 Millionen Euro – Diese Rekordsumme zahlte ein japanischer Sammler 2011 für eine Löwenfigur aus Meissener Porzellan. August der Starke hatte sie in den 1730er-Jahren für sein Japanisches Palais in Dresden in Auftrag gegeben.

Um die kostspieligen Importe des Porzellans zu drosseln erhielt der deutsche Alchemist Johann Friedrich Böttger, zusammen mit Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, von August dem Starken die Aufgabe, Porzellan herzustellen.

Es war der 23. Januar des Jahres 1710, als der Durchbruch in der Herstellung des Porzellans erreicht wurde. Das war gleichzeitig die Geburtsstunde des berühmten Meissner Porzellans inklusive der Gründung der Manufaktur. Zum Symbol für die Manufaktur sind die gekreuzten Kurschwerter geworden. Besonders das “Zwiebelmuster” hat Dekorgeschichte geschrieben.

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